Verbandsentwicklung

Verbandsentwicklung

Die Delegiertenversammlung des BWE hatte dem Verband am 12. Mai 2017 den Arbeitsauftrag erteilt, einen Verbandsentwicklungsprozess einzuleiten. Die bis dahin laufende Satzungsdebatte wurde ausgesetzt, um mit Hilfe eines externen Beraters konkrete Vorschläge zur Überarbeitung der Satzung und unter Einbeziehung aller Interessensgruppen vorzulegen. Die Ergebnisse liegen nun vor und sind den Delegierten des BWE fristgerecht für die nächste Versammlung im April zugestellt worden.

Download:  Bericht der Verbandsentwicklungskommission, Stand: 04.04.2018


Termine für Telefonkonferenzen der Delegierten mit VEK Vertretern

Wir möchten Ihnen die Gelegenheit bieten, im direkten Austausch Ihre Fragen mit Vertretern der VEK anzusprechen. Daher finden in der Woche vom 9. bis 13. April vier, nach Bundesländern aufgeteilte, Telefonkonferenzen statt.

Die Delegierten sind herzlich eingeladen, an einer dieser Telefonkonferenzen teilzunehmen.  

  • Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen: Montag 09.04., 16-17 Uhr
  • Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern
    Dienstag 10.04., 16-17 Uhr              
  • Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland: Mittwoch 11.04., 16-17 Uhr           
  • Bayern, Baden-Württemberg, Hessen: Donnerstag 12.04., 16-17 Uhr   

Die Einwahldaten wurden allen Delegierten bereits mitgeteilt..


Zum Hintergrund der Verbandsentwicklungskommission (VEK)
Im September 2017 wählte der BWE-Bundesvorstand eine externe Beratungsagentur unter zwei Bewerbern aus und beauftragte sie mit einem umfassenden Dialogprozess. Die Wahl fiel auf die Beratungsgesellschaft NeulandQuartier. Geschäftsführer Jörg Müller und sein Team standen dem BWE in den vergangenen Monaten für diesen Prozess als Moderator und Berater zur Seite. Alle wichtigen Interessensgruppen im Verband (Landesverbände, Bundesvorstand, Bundesgeschäftsstelle, Beiräte) entsandten daraufhin jeweils drei VertreterInnen, die gemeinsam Ideen und Empfehlungen für die strategische Entwicklung des BWE diskutierten. Mehr als vier Monate lang dauerte der Prozess, der immer wieder in die jeweiligen Gremien rückgekoppelt wurde. Über ihre Arbeit informiert hat die Arbeitsgruppe in mehreren Formaten: Delegiertenbrief im Februar, vier Berichte im Mitgliedermagazin „BWE intern“, Unterseite im Mitgliederbereich der BWE-Homepage und Gesprächsrunden mit den Interessensgruppen (Ansprechpartner s. Seite 3 des VEK-Berichts). Das Motto der Verbandsentwicklungskommission (VEK) lautete „Föderalismus stärken – Fachlichkeit erhalten – Breite des Verbandes abbilden“. Und das sind die Ergebnisse in Kürze.

1. Föderalismus stärken
Alle VEK-Teilnehmer erkennen die Wichtigkeit der Landesverbände für den BWE an. Die Landesverbände sollen künftig den ihnen zustehenden Platz im Vorstand eingeräumt bekommen. Es wird vorgeschlagen, sechs Landesvertreter in den Vorstand zu holen. Dadurch erhalten die Landesverbände ein hohes Stimmengewicht im Vorstand. Um alle Landesver-bände zu berücksichtigen, sollen Vertreter aus den nördlichen, östlichen, westlichen und südlichen Regionen gewählt werden. Kandidaten soll die einzurichtende Länderkammer benennen. Die VEK empfiehlt, die Klausurtagung der Lan-des- und Regionalvorsitzenden dafür weiterzuentwickeln. Darüber hinaus sollen die Landesverbände die Selbstverwal-tung in Budget- und Personalfragen erhalten. Sie benötigen eine finanzielle Planungssicherheit. Länderbudgets müssen aber anhand der Aufgaben in den Landesverbänden differenziert betrachtet werden, d. h. nicht alle Landesverbände brauchen zwingend mehr Geld. Die VEK empfiehlt, dass der Bundesvorstand zudem Planungssicherheit für die Länder-finanzierung für die nächsten 2 Jahre schafft, bis eine finale Regelung dazu erarbeitet wurde.

 2. Fachlichkeit erhalten
Gegenüber den relevanten Zielgruppen will der Verband als Fachverband wahrgenommen werden. Die VEK hat dafür strategische Positionierungen vorgeschlagen, die den Aspekt der Fachlichkeit enthalten. Die Beiräte werden aufgrund ihrer Fachlichkeit Sitze im Vorstand erhalten. Wie alle anderen Vorstandsmitglieder werden auch diese von der Dele-giertenversammlung gewählt, d. h. es wird künftig keine „geborenen“ Vertreter im Vorstand mehr geben.

3. Breite des Verbandes abbilden
Die VEK will mit ihrem Vorschlag erreichen, dass der Vorstand die „Breite des Verbands“ abbildet. Dazu wird die Sat-zung nach ihrem Vorschlag einen entsprechenden Appell und eine Soll-Regelung für die Besetzung des Vorstands ent-halten. Künftig sollen vier Unternehmensvertreter in den Vorstand aufgenommen werden, von denen einer ein Anla-genbetreiber, einer ein Vertreter eines großen und einer ein Vertreter eines kleinen Unternehmens sowie einer ein Vertreter eines Strom-Vertriebsunternehmens (z. B. Stadtwerk, Direktvermarkter) sein soll. Der Vorstand benennt hier-für Unternehmen, die die „Breite des Verbands“ repräsentieren und Kandidaten für die Vorstandswahl entsenden.

 Die VEK hat den Arbeitsauftrag der Delegierten vom 12. Mai 2017 gewissenhaft abgearbeitet und in über vier Workshops sowie anschließenden Telefonkonferenzen Empfehlungen für mehrere Bereiche zusammengetragen. Die VEK empfiehlt zudem ein Gremium, das bis Ende 2018 weitere strategische Empfehlungen als Beschlussvorlage erarbeitet. Die VEK hofft auf die Unterstützung der Delegiertenversammlung, um nach einer langen Phase der Satzungsdebatte ein gemeinsam mit allen Interessensgruppen (Landesverbände, Beiräte, Bundesvorstand, Bundesgeschäftsstelle) erarbeitetes Ergebnis „final“ zu nennen und die tatsächliche Verbandsentwicklung einzuleiten.



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    Quelle: www.wind-energie.de/bwe-intern/alle-mitglieder/verbandsentwicklung