Repowering

Repowering

Beim Repowering werden Windenergieanlagen der ersten Generationen durch moderne Turbinen ersetzt. Dies bietet Vorteile auf vielen Ebenen. So kann bei einer Halbierung der Anlagenzahl und gleichzeitiger Verdoppelung der Leistung durch effizientere Nutzung der Standorte eine Verdreifachung des Ertrags erreicht werden. In den kommenden Jahren entsteht ein potenzieller jährlicher Markt von bis zu 1.000 MW. Das entspricht rund anderthalb Milliarden Euro Umsatz.

Moderne Windenergieanlagen nutzen das Windangebot nicht nur besser aus, was die Erzeugungskosten für Windstrom minimiert, sie lassen sich auch sehr viel besser in das elektrische Netz integrieren. Neben der sichtbaren Reduzierung der Anlagenzahl besteht eine große Chance des Repowerings darin, alte Anlagen, die häufig verstreut und in der Nähe von Wohngegenden stehen, abzubauen und beim Neubau der Anlagen planvoller vorzugehen als die in der Vergangenheit teilweise geschehen ist. So können auch mögliche Schwierigkeiten mit dem Naturschutz an den alten Standorten bei der Neuplanung aufgelöst werden.

Windenergieanlagen auf dem aktuellen Stand der Technik nutzen vergleichsweise geringe Drehzahlen. Sie wirken damit optisch angenehmer als die schnell drehenden Rotoren älterer Anlagen. Leisteten diese in den 1990er Jahren noch 40 bis 60 Umdrehungen pro Minute, sind es bei den Nachfolgemodellen von heute lediglich zehn bis 20 Umdrehungen. Und auch beim Immissionsschutz können moderne Anlagen punkten, da sie weniger lärmbelastend sind.

Tags: Onshore, Repowering



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Quelle: www.wind-energie.de/themen/repowering